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Tackmanns Bundestagsreport – Agrar-Konzerne

Nicht die ortsansässigen Landwirtschaftsbetriebe bekommen jetzt eine neue Chance, sondern andere Investoren übernehmen die Anteile, die etwas wert sind. DIE LINKE fordert hier eine aktive Rolle der Bundesregierung, denn gegen länderübergreifende Agrar-Konzerne müssen Bund und Länder gemeinsam strategisch agieren. Das Bodenrecht muss an die neuen Herausforderungen angepasst werden.

Agrar-Konzerne bedrohen ortsansässige Landwirtschaft

„Es ist gut, dass die Bundesregierung endlich die erheblichen Gefahren von Agrar-Holdings für die ortsansässige Landwirtschaft einräumt. DIE LINKE warnt seit Langem vor dieser Investoren-gesteuerten Landwirtschaft. Verantwortung allein in die Länder abzuschieben ist aber zu wenig. Gegen länderübergreifende Konzerne müssen Bund und Länder gemeinsam und strategisch agieren. Dazu muss die Bundesregierung aktiv beitragen,“ kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Antwort der Bundesregierung auf ihre parlamentarische Anfrage zu den Folgen des Insolvenzverfahrens der KTG Agrar. Tackmann weiter:

Eine (un-)heimliche Bodenreform des landwirtschaftsfremden Kapitals?!

Am 2. September, anlässlich des Jahrestag der in Kyritz ausgerufenen Bodenreform fand auf Einladung Kirsten Tackmanns die o.g. Veranstaltung in Bluhms Hotel, Kyritz statt. Ein Gast war Hanna Schmelz von der Europa- Universität Viadrina. die als Mitrebiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Öffentliches Recht, Verwaltungs-, Europa-,Umwelt-, Agrar- und Ernährungswirtschaftsrecht beschäftigt ist. Sie stellte ihren Vortrag „Zur Dominanz der Agrarinvestoren im Bodenmarkt“ – hier nachzulesen – zur Diskussion.

Noch viel zu tun beim Bodenschutz

„Bis zu 20 Prozent der Ackerfläche weisen potentiell bewirtschaftungsbedingte Verdichtungen auf. Die Bundesregierung räumt diese Defizite beim Bodenschutz ein, zieht aber nicht die nötigen Konsequenzen daraus. Nach Beendigung des UN Jahres des Bodens ging DIE LINKE der Frage auf den Grund, wie die Bundesregierung die notwendige Priorität des Erhalts und der Verbesserung der Bodenqualität umgesetzt hat.“ So MdB Dr. Kirsten Tackmann anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Langfristige Sicherung der Bodenfruchtbarkeit“