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Linksfraktion – Agrar-Newsletter

Thematischer Newsletter der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Ausgabe 13, März 2017
DIE LINKE will Landwirte gegenüber Agrarkonzernen und mächtigen Supermärkten stärken, eine bessere Tiergesundheit im Stall durch klare Regeln – freiwillige Tierwohl-Label ohne Inhalt nützen da wenig. Mehr dazu und zu anderen Themen wie neues Düngerecht und verständliche Lebensmittelkennzeichung lesen Sie im Agrar-Newsletter der Linksfraktion vom März 2017.

Gebraucht wird ein Plan B

Am 27. und 28. Januar beschäftigte sich die Linksfraktion im Bundestag gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung unter dem Titel „Genug für alle“ mit dem Plan B, dem Plan für eine notwendige sozial-ökologische Transformation der Gesellschaft. Unter den knapp 400 Interessierten, die sehr engagiert über Wege für gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen hin zu einem nachhaltigen Miteinander diskutierten, waren auch viele Abgeordnete der LINKEN im Bundestag und in Landtagen.

Tackmanns Bundestagsreport – Quo vadi Landwirtschaft

Wenn es um die Zukunft der Agrarförderpolitik in Europa geht, gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Neben lauten Rufen nach grundsätzlichen Veränderungen bis hin zur Abschaffung der Direktzahlungen an die Landwirtschaftsbetriebe, gibt es starres Festhalten an Bestehendem, aber auch viele Argumente für eine Korrektur mit Augenmaß. Oft wird dabei vergessen, dass die Rahmenbedingungen so existenzbedrohend für die vor Ort verankerten Betriebe sind, dass selbst eine kluge Förderpolitik dieses Risiko nur schwer ausgleichen kann. Bodenspekulation, Marktübermacht von Handelskonzernen und feindliche Übernahmen von Agrarbetrieben durch landwirtschaftsfremdes Kapital bedrohen die regionale Landwirtschaft. Umso wichtiger ist Nachhaltigkeit Motor für lebendige ländliche Räume wird – eine der wichtigsten Forderungen der LINKEN.

Tackmann will’s wissen – Greening 2016

Nach dem zweiten Jahr des sog. Greening, das auf eine klima- und umweltfreundlichere Landbewirtschaftung abzielt, fragt DIE LINKE nach ersten Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitforschung. Der Erfolg des Greenings ist wichtig für eine Positionierung zur Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU. Dazu gehört die Praktikabilität genauso wie Verbesserungen bei der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft.